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letzte Bedingung ist freilich die beste, die alle frcm-de Nachrichten aufhcbt und uns zuletzt die Welt soenge macht, als den spannenlangen Umkreis unsrerSinne oder unsres Lebens. Ich fürchte aber, dieerste ist nicht zusammenhängender als die zweyte.Das Wahrscheinliche ist gerade nicht immer, wenig-stens nicht ausschlicßend und unbedingt, das Kenn-zeichen der Wahrheit: sonst müßte jener indianischeKönig recht gehabt haben, der das Eis läugnete,tveil's ihm unwahrscheinlich war. Jede neue Na-turentdeckung müßte so lange falsch seyn, bis sieuns a xriori wahrscheinlich würde, und alle indi-viduellen Umstande einer Lcbensgeschichte, die füruns oft unwahrscheinlich genug, in ihrem Zusam-menhänge, aber eben dadurch vielleicht desto eigen-thümlicher und charakteristisch-wahrer sind, müßtendurch dies Maas zu unserem Gedankenkreise odergar zu unserer Willkühr die unwidersprcchlichstcn Lü-gen werden. Der nämliche Fall ist mit dieser Le-bensgeschichte. Das Wunderbare in ihr ist durch-aus nicht mehr unwahrscheinlich; es ist der Person,dem Christus, so eigenlhümlich, so charakteristisch,so nothwcndig, daß Christus Christus zu seyn auf-höret, wenn er nicht so geboren, so wunderbarthätig, so lieb dem Himmel, also lebte und starb,litte, und wieder erweckt wurde. Augenscheinlichist dies der Zusammenhang, der Zweck ihres gan-zen Christus; die Sache nämlich nur als Factumbetrachtet und alles Dogmatische noch davon geson-dert. Wie sie die Geschichte vorstellen und erfah-ren haben wollen; gehörte dies Alles so wesentlichzu ihm, als es zu Einem von uns nicht gehöret.
Mit-