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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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162 Briefe,

Stücken und Büchern, die es vorzüglich-thig haben, hatten? Daß eine Gesellschaft wäre,die sich, da* doch in imscrn Tagen dies Studiummehr getrieben, wenigstens mehr davon geredetwird, als jemals, sich im Stillen zu einem sol-chen Werk verbände I*) Ich kenne freilich keinenPtolomäus, der sic dafür bezahlte; dafür sperreteman sic aber auch nicht zusammen, und ihr Werkwäre eine edle, freie, klassische Arbeit. Wie?wenn wir zu Virgil, Homer, Theokrit gehen, istnicht ein stiller Fleiß in so Etwas das erste Er-forderniß, der erste Griff zum Werke? und imBuche der Bücher, das so viele Männer eigentlichauf sich verpflichtet und mit sich nähret, wolltenwir nur immer muthmaßen, rufen, doqmalifleen,oder gar poetischen, zerfetzen und zerreißen; nieganz und vollständig liefern, auf den Grund ge-hen , und was da ist, mit Fleiß und Unheil stillesammeln? Ueber's erste Buch Moses hat man man-cherlei versucht; für meinen Plan aber entweder zuviel oder zu wenig. Daß in unserer Zeit schon

*) Das Repertorium für biblische undmorgenlandische Literatur, Leipz. »777 79 enthalt dazu nützliche Vorarbeiten-; diemeisten von seine» Verfassern waren auch vielleichtdie Ersten zu solchem Werke in Deutschland.Und der Verfasser der Einleitung ins A, L.konnte dieses sein mühsames und rühmliches Werknicht schöner als. mit dem noch mühsameren undrühmlicheren, dem Text des A. L. selbst,krönen.