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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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der Masora, ein Wort zu reden, war sie nicht einZaun der Bibel in den langen Jahrhunderten derDunkelheit Europa's? WaS wäre aus ihr, so lan-ge Zeiten hinab, in jeder Hand der Unwissenheit,der Wuth des Aberglaubens, der frechen oder sei-gen^Verstümmelung geworden, wenn nicht durchoben genannte Kunst selbst Buchstaben, Punkte,Schreibezeichen als Heiligthümer und Kleinode gleich-sam aufgefadelt worden waren, und für's Ganzealso nichts beträchtliches verloren gehen konnte?Freilich war es mit ihr, wie mit der Arche Noah:Reines und Unreines ward in ihr aufbehalten, wiecs hincingegangen war; das war in jener traurigenSündflulh von Zeiten hoch nölhig. Endlich istdurch die Buchdruckerei und hundert andere Dingeder Zustand der Literatur verändert; aus den Hän-den der Juden sind diese Bücher, auch der Bear-beitung der Ursprache nach , in die Hände der Chri-sten gekommen, die sich in allen Gestalten undStellungen damit beschäftigen. Wie unwürdig man-che Stellungen seyn mögen, so ist die Nutzbarkeitihrer Bemühungen im Ganzen unverkennbar. Manwirft sich auf den Tafeln des Gesetzes herum, undmacht sie, selbst durch die Fehler des Herumwerfcns,von ihrem Staube rein, so daß wir sie vielleichteinmal dem Volk, dem sie gehören, in einemGlanz des Ursprunges wieder geben werden, denman freilich jetzt bei manchen unwürdigen Bear-beitungen noch nicht gewahr wird. Trage jederhierzu bei, was und auf die würdigste, reinste,gewissenhafteste Weise, wie cr's thun kann; undsorge insonderheit, daß er bei allem Modegeschrej