das Studium der Theologie betr> itZ
bendigen Gebrauch der ebraischcn Sprache;noch weniger wird cr's mit den Buchstaben, die siebezeichnet«?, mit den Schreibmaterialien, von denenihre Schrift abhieng, geschafft haben. Es kannimmer seyn, daß die samaritanischen oder noch vielrohere Buchstaben die altern sind, und unsere ebrai-schcn nur aus Ehaldäa kamen. Es ist höchst wahr-scheinlich , daß unsere Punkte nicht vom ersten Zeit,alter der Sprache sind, noch weniger ihre Accenteund heutige Grammatik l denn keine Sprache, viel-weniger die Sprache eines simpeln Hirtenvolkeshat auf Einmal Alles, und das Künstlichste, Fein-ste, gewiß nicht zuerst. Sie lhun also wohl, wennSie, zumal in zweifelhaften Fallen, sich in dieseUrzeit und einfache Urschrift mir bloßen, vielleichtauch nicht genau abgethcilten Buchstaben und denvornehmsten rnatribus Isationw zurücklefett, oderdie ähnlichen Laute mit lebendigem Ohr zu Horenstreben! alles dies ist nur Natur der Sache, derSchrift und Sprache. Nun aber stehen Sie auchwie ein Fels fest, daß diese Schriften im Wesentli-chen nicht verdorben, verstümmelt und verloren aufuns gekommen, daß in ihnen noch Sinn, Zusam-menhang, Inhalt, Wahrheit zu finden und zuhaben sey, so viel wir davon bedürfen, und diesvielleicht mehr, als bei irgend einer andern Gat-tung menschlicher Schriften: denn offenbar hat hie-vor die Vorsehung nach Zeugnissen der Geschichte,durch wirkliche, kräftige kacn-r gesorgct.Der samaritanischc Codex, die alten Uebersetzunqettund Paraphrasen, endlich der spätere Zaun des Ge-setzes , die Masora, find uns hierüber Bürge; je-des HülfSmittel in seiner Art. Um von der letzten,