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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie betr. i5L

le seiner Knechte und Geliebten, undzwar im feinsten Wie? und We lchcrgestalt?daselbst erforschen, ergrübeln, oft im Streit undHaß ergrübeln wollen? wir wissen von dem in-ner n Zustande keines Dinges in der Welt et-was, als durch eigene Erfahrung oder Achn-lichkeit mit derselben; (wo uns diese fehlt oder nichtgenug thut, wissen wir nichts;) und wir solltenvom innersten Zustande fremder Personenentscheidende Kenntniß haben, wo die größten Ent-schcidcr und Behauptcr es immer selbst voraussetzen,daß wir nichts Aehnliches in unsererSeele e r fa h ren k ö n n e n , oder ja nicht er-fahren müssen, um nicht Schwärmer zu werden.Endlich sollen wir in dem ewigen Streit, zwischenWort und Sache, Gedanke und Ausdruckhier an der verflochtensten Stelle Auskunftgeben können, da, so lange die Menschen disputirthaben, sie sich über die Grenzen von beiden, Wortund Sache, Gedanken und Ausdruck,selbst indem und worüber sie disputiren, inder ihnen bewußtesten Sache des Augenblicks undder Gegenwart nie haben einigen können. FliehenSie, mein Freund, die scholastischen Grillen undGrübeleien hierüber, den Auskehricht alter barbari.scher Schulen, der Ihnen oft den besten, natür-lichsten Eindruck des Geistes dieser Schriften ver-dirbt. Sobald Sie, statt gesunder Ansicht, stattlebendige, göttliche Wirkung zu genießen und an-zuwendew, sich in einen Abgrund cinspcrrcn undein Spinnengewebe philosophischer Fragen und Un-terscheidungen theilcn, fleucht Sie der Geist dieserSchriften. Er ist ein natürlicher, freier, froher,