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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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lcS, und blickt auf alles, und umfassetalle reinen, verständigen, subtilestcnGeister. Die Weisheit ist beweglicher,als a l l e B c w e g un g, sie reicht und um«fasset alles wegen ihrer Reinigkeil:denn sie ist Hauch der Kraft Gottes,ein reiner Ausfluß vom Glanz des All-mächtigen, Abglanz des ewigen LichtS,ein flc ckc n l o s e r Sp i e g e l der göttlichenWirkung und Abbild seiner Güte. Ein-zig, wie sie ist, vermag sie alles, blei-bet in sich selbst und erneuet alles, stei-get hie und da in heilige Seelen und be-reitet Freunde Gottes und Propheten."Auch Leser derselben, mein Freund, muß sie berei-ten; sonst sind wir blind im größesten Lichte

Uebrigens habe ich weit größere Lust, dasGöttliche dieser Schriften lebendig anzuerken-nen, zu fühlen und anz u wcnd e n; als überdie eigentliche Art und lnocluin desselben in derSeele der Schreiber, oder auf ibrer Zunge, oderin ihrem Griffel, oder in ihrer Feder zu dispukjrenund zu grübeln. Wir verstehen nicht, wie viel-fach-menschlich unsere Seele wirkt, und sollenentscheiden, wieviel- oder einfach Gott in siewirke? Wir ergründen kein Werk Gottes in derNatur, sehen nie das innerste Wie? einer Sa,che, sondern nur meistens hinten nach und in derWirkung, das Daß und etwa das Warum? dasletzte meistens auch nur im späten Erfolge; undwir sollten das innigste, geheimste Werk GvtteSim Al l er h ei l i gst e n der Natur, in der See,