Briefe,
abgchandclt, daß man sich vcnv-undcrt: in Judäaaber bezog sich alles darauf; der Name Gottes warmit dem kleinsten Nagel der Stiftshütte, der klein-sten Opferklaue, der schlechtesten Verrichtung deSLebens verbunden; einen solchen Geist athmenauch diese Schriften. Daß z. E. in dem fremden,ausländischen Hofbuch Esther der Name Jehovahnicht, daß er in den andern so oft vorkommt, hatseine Ursache. Daß Gott sich in diesem großen Ge-bäude von Zeiten und Situationen auch in Schrif-ten so vielseitig, vielfältig geoffcnbaret,hat seine Zwecke und Beziehung. Daß mehrere Bü-cher untcrgiengen, diese blieben, diese in keinerandern Form und Gestalt blieben, hat gewiß seineZwecke, auch ohne allen jüdischen Aberglauben be-trachtet. Ein heiliger Name ist's, der dieseBücher umschließt, der die fernste Stimme vomNachhall der Schöpfung und der frühesten Weltfer-nen bis auf die letzte, dumpfersterbende Stimmeim Schutt der Mauern Jerusalems bindet und zu»sammenholet, der zu unserm Geist und Herzenaus der höchsten Höhe, der tiefsten Tiefe, der fern-sten Weite, der innigsten Nähe spricht und handelt.Wo ist ein so h e rr l i ch V o l k, zu demseine Götter sich also nahten, als Je-hovah zu diesem Volke? Wo ist ein soherrlich Volk, das so gerechte Sittenund Gebote hatte, als diese Gottesgc-botc waren?
Sie sehen, mein Freund, wie heilig und hehrmir diese Bücher sind, und wie sehr ich (nach-Vol-taire'S Spott) ein Jude bin, wenn ich sie lese: