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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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150
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Brief?,

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Ruhm dcrAegppter, Griechen, Römer. In Kunst»werken exccllirten sie nicht; der Baum hierzuward beinahe bis zur Wurzel nbgehauen in derGesetzgebung. Handel und Umlauf unter andereVölker ward ihnen untersagt; endlich das kleineLand selbst, das sie besaßen, hat's ihnen nicht ge-nug gekostet? Erst Fremdlinge darinn in ihren Vä-tern, dann Djenstknechtc in Aegypten, jetzo mitAngst errettet, nun 4 « Jahre umirrend, erster-bend in der Wüste hgtten st? damit nicht ge-nug gelitten, daß ihnen endlich eine Ruhestatt?würde? Noch fanden sie diese nicht ganz: sie er-oberten das Land nicht, wie sie sollten; bliebenMoses Gesetzen nicht treu, wie sie sollten; EinDruck, Ein Verfall kam nach dem andern: ein-zelne Befreier, wenig gute, noch weniger glanzen-de Könige waren ihre Retter; sie waren und wur-den der Raub innerer Theilung, auswärtiger Un-terdrückung , Gesangenführung u. f. wahrlich keinParadies auf Erden! Indessen lag dies Allesso sehr im Plan Gottes nnt ihnen, hjenq so ganzvon ihnen selbst ab, steht im Liede Moses, (dereirartu rrmgng dieses Volks, die cS auswendiglernen mußte,) so deutlich, wird von allen Prophe-ten, insonderheit von Jesaja und den Psalmen, sorührend gebraucht, so richtig gedeutet, dyß cs einsehr fremder Kops seyn muß, der sich statt des ar-men Knechts Jacob, des niedrigen, verachteten Is-rael, ein anderes, etwa ein glanzendes Kunstvolkder Erde zu dieser Ansicht wünschte. E>u Kunst-polk, das Ideal der Erde in schönen Produckionen,?in Heldenvolk, das Ideal menschlicher Stärke undUeberwinhung, ein politisches Volk, das Vorbild

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