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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie bckr. 149

Griechen und Römern (geschweige Chaldäern, Aegpp-tern) ihre Wecke, Schriften und Thateu, als dieBegegnifse und Schriften dieses Volks abläugncn:denn die Geschichte und Poesien der Römer sindzum Thcil weit minder national geschrieben, alsdie Geschichte und Poesien dieses Volkes. So ab-stehend in Jahren, Inhalt und Absicht sie sind,so ganz sind sie in Einem Geist, im Geist seinesGottes und seiner Geschichte verfasset. Dassonderbarste Volk hat die sonderbarsten Bücher, einVolk, dessen Religion und Geschichte ganz vonGott abhangt und dahin weiset, hat auch Bücherder Art, des Geistes; jene Dinge sind aus diesen,

' diese auS jenen entstanden, und Alles ist im Grun-de nur Eins. Ein Gepräge, Ein Charakter, EineBeurkundung der Zeiten : ihr Name ist, das VolkJchovahS, wie dort der Name von EzechielsStadt und Tempel: ssidfl»

Ich wünschte nicht, mein Freund, daß Siemich mißverstünden, und die Vorzüge dieses Volksin sein natürliches Verdienst, seinen erha-benen , tugendhaften S t a m in ch a r a k t e r, odergar in eine glanzende Rolle, die es vor allen Völ-kern der Erde habe spielen sollen, setzten. Allemwiderspricht der Inhalt dieser Schriften selbst. Einwiderspenstiges, hartes, undankbares, freches Volksind seine besten Titel in Mose und den Propheten ;die Wahl desselben ist eine freie Wahl in denVätern, die Liebe zu ihm ist die Zucht eines Va-ters an seinem übelgerathcnen Sohne. Glän-zend von außen nach profanen Begriffen solltedas Schicksal dieses Volks nicht seyn, wie etwa der