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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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148
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Briefe,

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durch einen MoftS (auf welche Weise cs auch ge-schehcn sey) wieder herausführen, lange in der Wü-ste unihcrziehcn, zuletzt Palästina, wiewohl unvoll-kommen, erobern , daselbst wohnen, seine mancher-lei Haushaltung treiben, endlich es gefangen füh-ren , wieder kommen, sich neu cinrichten, nachmancherlei Einflechtungen fremder Völker es zuletztin den Zustand stürzen lassen, wo wir's noch jetztfehc»; ist dies alles, noch ohne alles Wunderbare,nur schlicht-historisch, wie jede andere Geschichte,wahr; mich dünkt, so ist Alles gesetzt, Alles zuge-geben , was wir wollen, ei» Wunder der Zeiten.So sind auch die Schriften wahr, die die Ge-schichte dieses Volks so naturvoll, aufrichtig, sim-pel, einzig beschreiben, die jeden Zeitraum, fastmöchte ich sagen, jeden Winkel derselben in seinemLichte zeigen, die mit den Ereignissen selbst nur soschlicht hinabgehen, wie der Spiegel mit der Per-son, die er darstellt. So ist endlich auch der Geistdieser Schriften wahr, denn er ist nur Geistdes Volks und seiner Geschichte. Der Gott,der Israel so erwählte, so führte; mußte auch sozu ihm sprechen, mußte auch also von ihmschreiben. Die Geschichte beweiset die Schrift, dieSchrift die Geschichte. So eine unbändige Lüge» es wäre, zu sagen: das Volk hat nicht existirtund existirt nicht, so unbändig ist's, zu sagen: dieSchriften haben nicht existirt, und sind (vomPriester etwa, den Salmanasser ins Land schickte,vom armen Esra oder gar von einem Juden derdunkelsten Jahrhunderte) erdichtet worden. Har-tz u ins Hypothese ist Gold gegen diese Staubein-würfe. Man kan» in manchem Betracht viel eher