das Studium der Theologie betr. 147
den Altäre, da-, und ihre Opfer bereit stunden-wo ist der Gott, der mir begegne und mir seineGesichte über dies Volk, den Sohn seines EigcN-thums, zeige? Ich schaue ihn, aber nuLvon ferne. '-
Die Hauptsache, der Grund von Allem ist,ob die Geschichte dieses Volks wahr? das ist,mit andern Worten, ob dies Volk Israel seyoder je gewesen? Mich dünkt, nur Frechheitoder Verzweiflung könne dies läugnem Es warund ist das ausgezeichnetste Volk der Erde; in sei-nem Ursprünge und Fortlebcn bis auf den heutigenLag, in seinem Glück und Unglück, in VorzügenUnd Fehlern, in seiner Niedrigkeit und Hoheit süeinzig, so sonderbar, daß ich die Geschichte, die Art,die Existenz des Volks für den ausgemachtesten Be-weis der Wunder und Schriften halte, diewir von ihm wissen und haben. So etwas laßtsich nicht dichten , solche Geschichte mit allein,was daran hängt und davon abhängt, kurz, solchein Volk laßt sich nicht erlügen. Seine noch Un-vollendete Führung ist das größcste Poem der Zei-ten, und geht wahrscheinlich bis zur letzten Entwik-kelung des großen, Noch Unberührten Knotens alleiiErdnationen hinaus. — —
Ist dies Factum bewährt s kaNn niemand alsFalschheit erweisen, daß Gott einen Abraham, ausder Familie, uns dem Geschlecht der Vorväter,von der Höhe Asiens allmahlig ins Niedere Palästi-na, bis in das Noch tiefere Aegvpten gesühret,sein Geschlecht durch einen Joseph dahin kommen,
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