Briefe,
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ohne es hie und da ordnen zu kann en. NehmenSie meine Briefe zusammen und schließen, wasfür einen Reichthum von Inhalt und verschiedenerArt wir an diesen so vielen und vielfachen jüdischenSchriften haben! und wie arm der daran sey, dersie ohne Unterschied, als ein Buch Einer Zeit undEines Schreibers stanz xscls in nno liefet. Erkönnte cs nicht arger machen, wenn er eine Biblio-thek von 24 Schriften und Schriftstellern einerandern Nation, in der verschiedensten Schreibart,Jahrhunderte von einander getrennt, erst durch ein-ander würfe, sodann zusammen binden ließe, undnun als Ein Buch, die Schrift Eines MenschenUnd Tages, läse. Ich bin gewiß, der erste Grund-satz eines gesunden, richtigen Lesens dieser Bücherist: theile! lies jedes Buch für sich, lies 0S
in seine Zeit zurück und gleichsam auf seiner Stel-le ; werde mit der Seele und Schreibart jedes ein-zelnen Schriftstellers vertraut, und vergiß so langealle andere, bis du zuletzt von Einer Gotteshöhe(falls du dahin gelangst) sie alle zusammen, wieBileam das Volk, übersehest.
Zwölfter Brief.
Sie wollen, daß ich Sie auf jene Gotteshöhe,saMMtliche Bücher des alten Testaments zu über-schauen, führe; aber, Freund, wenn auch die sie-