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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

in einzelnen Stellen kritisch zn behandeln, war da-mals meine Absicht nicht. Damit ich mich nichtin Nebensachen verliefe, und, wie es meistens zugeschehen pflegt, durch unwesentliche Beiwerke denHauptanblick verfehlte, hatte ich beinahe LuthersText gar hingesetzt, weil mir durchaus nicht an Les-art und Conjukturcn gelegen war, sondern amZwecke des Ganzen, an seiner auffallenden Formund Gestalt. In diesem Gesichtspunkte lesen Siedas Büchelchen, und gehen nachher selbst weiter.Die unzähligen und unseligen Kommentatoren ältererZeit mag ich Ihnen nicht nennen; einige der neuerenund besseren , die im Gesichtspunkte des Ganzenmit mir einig sind, habe ich auf dem Rande ver-zeichnet.*)

Ucbcr Ruth und Klag lieber Jcremiahabe ich nichts zu sagen, nach dem, was ich über-Propheten und Geschichte allgemein und in einerunten genannten Vorrede besonders gesagt habe.**)Wir haben Jeremias Elegie auf den Tod des-

*) Dazu gehören D »derlei ns Anmerkungen zumGrotius »77g. und seine Uebersetzung 1783.Klerikers hohes Lied 1.780. und das AuchEtwas über das Hohelied in einigenStücken des Repertoriums«. Eichhorns Ein-leitung i n s A. L. müßte ich bei jedem bibli-lischen Buch nennen: denn sie verbreitet sich mitgroßem Fleiß, Geschmack und Scharfsinn überalle Bücher.

**) Vorrede zu Börmels Klagegesängen Jeremias.Weimar 1781.