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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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141
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das Studium der Theologie betr. igr

m'gs JosiaS nicht, und müssen uns also an dieserSammlung patriotischer und rührender Klaggesängeerholen.-Wovon ich gern ausführlicher sprä-

che, wäre der Prediger. Ob er von Salomofty oder nicht sey? kann jetzt kaum entschieden wer-den. Vielleicht sind auch nicht alle Stücke des ho-hen Liedes von ihm; vielleicht auch nicht alle Sprü-che. Wir sahen's an den Psalmen, wir sehen'sauch an den letzten Kapiteln der Sprüche, daß manähnliche Materien an gewisse Hauptbücher schob,und gleichsam an die Nägel hieng, die einmal da-zu bestimmt waren. Davids Name hatte Einmaldie Ueberschrift zu den Psalmen gegeben; nicht allesaber in den Psalmen ist von ihm. Salomons Na-men galt Einmal für Weisheit, Sprüche,Räthsel, Pracht und Liebe; auch das späteBuch der Weisheit nahm noch seinen Namen an,und so können auch wahrscheinlich in die Bücherseines Namens Stücke gekommen seyn, die gleich-samsalomonischer Natur" sind, d. i. die ihn,seine Weisheit, Herrlichkeit, Pracht, Litebe besan-gen oder nachahmten, ihn aber nicht selbst zumVerfasser haben. Die Vergleichung mit dem spätergebauten Thirza und viele Lobsprüche auf ihn selbst,die er kaum gemacht haben kann im hohen Liede,verrathen es jedem, der Gefühl hat. Vielleicht ist'smit dem Prediger nicht anders. Das Ende desBuchs scheint eine Sammlung von Sprüchen meh-rerer Weisen zu verrathen (Kap. 12, n.) und derName entspräche dieser Angabe nicht übel;

auf der andern Seile ist's aber auch unläugbar,daß der Verfasser von sich, als Salomo, spricht,