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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Thologie betr. 127

sanften Githith , der Hellen Kinnohr oder der ge-dampften Adufe von fern tonen, unser Herz wirdstill oder freudig-

Sie erinnern mich an Proben aus diesem Buch,wie ich Ihnen hie und da aus den vorigen gege-ben. Es sey so; ich gebe einige, wie sie mir indie Hand fallen; Ihr guter Geist wende sie an:

Ich hebe meine Augen zu den Bergen,

Von dannen mir Hülfe kommt!

Meine Hülfe kommet von Jehovah,

Der Himmel und Erde schuf.

Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,

Er wird nicht schlummern, der dich bewacht!Nicht schlafen wird er, und nicht schlummern,

Der Israel bewacht.

Jehovah ist dein Wächter,

Jehovah ist dein Schatte,

Er ziehet dir zur Rechten,

Daß Tages dir die Sonne ,

Dir Nachts der Mond nicht schade.

Jehovah wehret von dir alles Uebel.

Er wahret dir dein Leben,

Behütet deinen AusgangUnd Eingang,

Jetzund und immerdar.

Welche stille Ruhe, die in diesem Liede der Wall-fahrt , der Reise und des Sehnens nach GottesBergen herrschet ! Den Zug Gottes zur Rechten,nehme ich für einen gewöhnlichen Idiotismus, statt:dir zur Hülfe, zur Stärke, zum Beistände;die Redensart ist häufig bekannt: Ps. 73, 23 .