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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie betr. 119

Liebe hege, sind die so genannten Stufenpsalmenoder Lieder im höhern Chor, Ps. 120. u. f. Offen-bar haben sie eine ähnliche Länge, beinahe aucheinerlei Schwung und Abwechslung; sie sind fürmich, besonders Ps. 120. 124. 126 29. r 33 . ,Muster kurzer und tiefer Herzensregung Cin paarKlaggesänge sind unter den Psalmen, die beide demJeremias zugeschrieben werden, und besonders schönsind, Ps. 102. und 237. , insonderheit der letzte.Ein Gesang ist unter den Psalmen, den ich denUrpsnlm, das Lied der Ewigkeit nennenmöchte, und der dem ewigen Moses zugeschricbenwird, Ps. 90. ich weiß nichts, das ihm an dieSeite zu stellen wäre. Kurz, hier ist ein Schatzalter ebräischer Lieder, den ich, wenn die Gesängemancher andern Nationen ihm entgegen auf derSchale lägen, gewiß vorziehen würde, vorziehenmüßte; viele Christen und selbst Theologen wissenindcß kaum, was sie an diesem Schatz haben-

Auch das ist falsch, daß David nur ein Jdyl-lcndichter sey, und daß ihm Psalmen höherer Artmißlingen. Lese man doch den 8. 19 24. 68. io 3 .rc>8. 124. 289. Psalm, andere ungerechnet; undsage, was jedem an Stärke und Würde seiner Art

abgeht?-Einige Psalmen sind von Salomo,

die ich ihm nicht abzulaugnen wüßte, da wir an-dere von späterem Ursprünge haben. Das Epitha-lamium des /, 5 . Psalms von den Kindern Korahzu singen und zu spielen, ist eine Rose in seinerGattung. Läugnen kann ich's nicht, daß einu.Stücke., die den Namen Davids und Salomo füh-ren, z. E. Ps. 70. eben nicht von ihnen, sondern

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