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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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116
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Briefe,

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Ihnen nicht erst sagen; daß cs trefliche Stücke ent-halte , noch minder. Der Name Davids hat dieGrundlage dazu gemacht, weil er selbst schöneStücke verfaßte, und den ganzen musikalischen Got-tesdienst in Glanz brachte; die Sänger und Dich-ter zu seiner Zeit halfen, die Dichter und Prophe-ten spaterer Zeit bauten weiter: denn daß einigePsalmen das Zeitalter der Gefangenschaft verrathen,ist wohl unlängbar. ES gehet also beim Psalm-buch, wie bei allen Sammlungen so verschiedenerSachen; sie werden, zumal wenn man sie in derFolge liefet, ein Labyrinth, aus dem man nichtanders kommen kann, als wenn man sich gewisseHauptmerkmale setzt und darnach ordnet.Davids Name wird das erste Merkmal. DieLieder, die er selbst gemacht hat, sind doppelter Art,entweder Privat ge sänge auf Umstände seinesLebens, oder öffentliche und gottesdienst-liche Lieder: denn wie nahe diese beide Elastenin einander gelaufen? wie viele von seinen Privat-gesängen über Umstände des Lebens, auch öffentlich,zumal beim Gottesdienst gebraucht sind? gerraueich mir nicht zu bestimmen. Dieser Theil derPsalmen nimmt große Erläuterung ans seiner Ge-schichte: wir wissen, wie frühe und ausgezeichneter Poesie und Musik, die damals meistens verbun-den waren, liebte. Der ehemalige Hirte und Dich-ter brachte also auch jetzt die härtesten sowohl, alsdie mildesten Auftritte seines Lebens in Gesang;sein Her; strömte gleichsam selbst in die Saiten;Lied und Harfe wurden ihm Gebet, Trost, Auf-munterung» Dank, Freude, die süßeste Erquickungund Erholung. Es ist schön, daß uns bei vielen