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Briefe,
Zu ihren Füßen lag er gekrümmt,
Sank, und entschlief zu ihren Füßen,
Er krümmete sich und sank:
Gckrümmet fiel er und war dahin--
Wie nachbildend und gegenwärtig die Beschreibungsei), sagt sich von selbst. Die Handlung der Jaelwird hier nicht in einer moralischen Predigt, son-dern in einem Sicgsgesangc gepriesen, als eine pa-triotische That, als die Befreiung Israels vomHaupt ihrer Feinde. Ucber Meros, (einen unsunbekannten Flecken) wird Fluch ausgerufen, weilcs Israel nicht zu Hülse kam, und dagegen dieBefreierin Jael von der Dcborah, ein Weib voneinem Weibe, gepriesen. Statt Kühlung gab sieihm berauschenden Trank; Nagel und Hammerward ihr statt Schwertes. Eine Weibcrhand sollteden Helden persönlich fallen, wie ein Weibcrmuthmit Wenigen sein tapferes Kriegsherr schlug. Diesist der Punkt, um den Deborah den Preisgesangwindet. Das Heer ist auf der Flucht; wie kommt'snach Hause? wie wird der Triumphircr Sisseraerwartet?
Durch's Fenster sah und heulte die Mutter Sißra«Durch's Gitterfenster meinete sie:
„Warum weilt sein Wagen, zu kommen?„Warum zögert noch das Rasseln seines Ge-spanns."
Ein tiefer Zug im Herzen der Mutter! Sie ist dieErste, die Unglück ahnet, deren Brust seinem An-blick entgegen pocht. Die Weibcrscene geht immernoch fort- im Munde des Weibes.