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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie betr. g3

aus so weit nördlich zog, ihren Feind da zu er-warten; der Gott Israels aber war's, der ihreUnternehmung über alle Erwartung beglückte. Un-gewöhnliche Regengüsse sielen ein: da strauchelten

die Rosse, und die Rüstwagen, die Israel nichthatte und hier nicht brauchte, thaten den Feindenselbst Schaden; mitten im Getümmel der Nieder-lage ruft Deborah aus: tritt, meine Seele,mit Macht! als ob sie sich über den liegendenLeichname fühle. Jetzo sehen wir, warum jene Be-schreibung der Erscheinung Gottes mit triefen-den Wassern und brechenden Himmels-wolken (B. 4 .) den Gesang ansicng? Die Unge-witter, mit denen Gott in der Wüste von denBergen aufbrach und mit dem Heere fortzog, ver-wandelten sich hier in strömende Regen.

Fluchet Meros, spricht der Bote Jehovah'S,Fluchet Flüche seinen Bewohnern!

Sie kamen nicht mit zur Hülfe Jehovah'S,

Zur Hülfe Jehovah'S in seinem tapfern Heer,

Gesegnet unter den Weibern sey Jael,

Des Keniten Hebers Weib,

Unter den Weibern der Hütte sey sie gesegnet.

Wasser forderte er; sie gab ihm Milch,

In prächtiger Schale brachte sie ihm berauschen-de Milch;

Und die Hände griffen zum NagelDie Rechte zum schweren Hammer hin;

Und schlug auf Sißra, zerschlug ihm sein Haupt,Zerquetscht', durchdrang ihm die Schläfe.

t. /'L