das Studium der Theologie betr. 79
und zog sie auf die Scheitel seines Diadem tra-genden Sohnes, der in solcher Zier vor seinem Bettestand, ausgezeichnet vor seinen Brüdern. Bei Mo-ses hat sich dies verändert. Hier steht kein Josephmehr, hier liegt ein zahlreiches, nach Erquickunglechzendes Volk; womit lieberem kann er's, alsmit dieser Erquickung segnen? Moses hat keineReihe von Vätern, aus deren Munde er Josephso nahe und cigenthümlich segnen kann, als Jacob;diese Glieder des Spruchs verändern sich also. Ja-cob nannte die Fette des Himmels und der Erde,als Segen seines Vaters, den Ec jetzt seinemSohne zutheilt ; in Moses Segen konnte nur diephysische Quelle hiezu, gleichsam das Füllhorn der-Natur, von oben, von unten, monatlich, jährlich,fern und nahe, jetziger und vergangener Zeiten ge-nannt werden.-Daß mit den letzten Worten,
in denen dem Stamm Ephraim zehntausend,Manasse nur tausend zugctheit werden, auf dieSegensworte Jacobs und den Vorzug, den erEphraim gab, r Mos. 48, 14-20. gezielt werde,merken Sie, ohne jdaß ich's nenne. Die Verglei-chung tapferer Kriegshecre mit Hörnern undKräften des Stiers ist dem Orient gewöhnlich.
Zu Sebulon sprach er:
Freue dich, Sebulon, deines Ausgangs;
Und deiner Hütten, Jsaschar.
Die Stamme werden euren Berg ausrufen,Gerechte Opfer daselst zu opfern.
Der Meere Zufluß werden sie da saugen,
Die geheimen Schatze des Sandes.