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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie betr. 65

sprimgenen Abgötterei, oder gar vom Antichrist dieRede sei), der aus ihm kommen würde. Michdünkt, hier sey blos von der Klugheit zu urtheilcn,und von der verschlagenen List die Rede, die inDan's Namen und Charakter lag, und durch wel-che sein Geschlecht Roß und Mann, d. i. den über-legensten Feind bezwingen würde. Erfüllt ist dieWeissagung worden, denn Dan bekam ein Landvoll Berge und enger Thaler, voll Höhlen undFußpfade, wo er seine Kunst beweisen konnte, diedamals und ja auch noch jetzt im Kriege, zumalals Vcrtheidigung seines Landes, rühmlich galt undgilt. Daß Dan sein Stammsccptcr, seine Würdeund Ansehen mit andern Brüdern bekräftigt wird,bezieht sich auf seine Geburt. Er war der Sohneiner Magd, und zwar der erste derselben; Jakobadelt und legitimirt ihn also gleichsam im Namenaller seiner übrigen Brüder dieser Abkunft und spieltzugleich auf seinen Namen und Charakter an, daer, wegen seiner guten Anschläge, vielleicht mitRath unter seinen Brüdern galt und in Ansehen

stund.-Nun folgt ein dazwischen geschobener

Seufzer, über dessen nähere Veranlassung auf die-ser Stelle ich nichts bestimmen mag:

Auf deine Hülfe hoffe ich, Jehovah.

Jst's eine bloße Erholung, ein geschöpfter Ruhe-ftufzer des ermatteten Vaters? oder ist's Hinübcr-blick in's Land der Väter, mit dem Wunsche einessanften Uebcrganges, und einer Erlösung in zukünf-tiger Noth nach Lokalumständen der WohnungDan's? oder endlich erinnert sich Jakob , bei dem,HerderS Werke;. Rcl. u. Thcol. IX. E