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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

Sebulon! am Ufer des Meeres wird er wohnen!Anrufer der Schiffe, die Seite gestützt aufSidon.

Jsaschar, ein knochiger Esel,

Der zwischen zwo Lränkrinnen ruht.

Er sieht, die Ruhe ist gut,

Das Land umher ist schön,

Und neigt die Schulter zu tragen,

Und dienet dem Wasserschlauch.*)

Ist nicht der kurze Spruch auf Sebulon wie einefreie lange Seeaussicht; und der Charakter Jsaschar'Sdagegen (fast auch im Ton, im Maas der Sylbcn,)die ruhige, feste Stille des Lastlhiercs, dessen Na-men er bekommt, dem die Lage seines Landes sowohl gefallt, und das ruhig, seiner Bürde unbe-kümmert, umher sieht. Ich darf, da Sie Homergelesen, Ihnen vom unsträflichen Charakter desEsels nichts sagen; wollen Sie aber seine neuereschönste Lobrede lesen, so lesen Sie Buffon'sNaturgeschichte.

(Der Richter,) Dan wird Richter seines BolkS,Wie einer der andern Stamme Israels.

Eine Schlange wird Dan am Wege seyn,

Eine Wurfschlang' auf dem Fußsteg'.

Sie beißt dem Roß die Ferse,

Daß der Reiter rückwärts stürzt.

Sie haben nicht Ursache, aus der Geschichte zudeuten: ob hier von der im Stamme Dan cnt-

sprun-

*) S- die Erklärung dieser und anderer Stellen derWeissagung Jakobs im zweiten Theil der ebräi-schen Poesie, am angef. O.