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Briefe,
sic schöner erscheinen, als m dem Bilde des Zwei-ges vom Weinstock seiner schönen Mutter. Sie ge-bar spät und wenig, mit dem Einen Joseph aberhat sie viel geboren; noch in den Söhnen Josephswindet sich ihr Stamm prächtig hinauf. Alle An-feindungen seiner Brüder (die der alte Vater, daihnen Joseph verzieh, verzeihungsvoll einem Kampfevergleicht) haben ihn nur stark gemacht; alle feind-liche Schicksale haben ihn gewandt gemacht mit Ar-men und Händen. Konnte Jakob den ersten Re-genten Aegyptens in der politischen Klugheit, dieihm zugewachsen war, schöner, als im Bilde diesesgelenken Schützen schildern? Konnte er ihn würdi-ger loben, als wenn ec ihn mit dem Manne ver-gleicht, der mit Gott selbst rang, und errang sei-nen Segen? Segen vom Gott dieses Mannes wac'S,der ihm half, Segen vom Gott aller seiner frühe-sten Vater wird's seyn, der ihm auch die seinemVolke geschenkten Wohlthaten belohne. Ucberstießendim Dank schwingt sich der Geist des sterbenden Va-ters in Höhen und Tiefen, von der unheiligen EbeneAegyptens auf die Hügel der Urwelt, und bringtihm von allen, von allen Blumen den Kranz un-ter seinen Brüdern—— So ist's mit dem Sprucheüber jeden Bruder: die Verkleidung desselben indas Bild eines Thieres, eines Baumes, ist natür-lich, kräftig, und überall, auch bei Jsaschar, edel.Was Lessing bei der äsopischen Fabel gezeigt hat,gilt bei aller Gattung symbolischer Sprache: Bilderder Thiere schildern am meisten den Charakter, dieNaturart, die ausgezeichnete Bestandheit eines ein-zelnen Wesens; wohin gehörten solche Bilder alsoeigentlicher, als in diese große und ewige S t am m-
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