das Studium der Theologie betr. 49
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mencarische Gestalt. Jetzo seine Geschichte, (2.Mos. 2.) nach einem dürftigen Geschlechtsregistcrälterer Zeiten, (Kap. r.) jetzt die Begebenheitender Ausführung (bis Kap. 14.) ; nun ein Lied(Kap. r 5 .); jetzt Züge, jetzt Gesetze (Kap. 16. u.f.);abermals Züge; und so immer weiter. Niemandkann diese Gestalt anders, als aus alten Original-aufsätzcn erklären, die der Sammler so hoch hielt,daß er sie nur zufammenfügen, nicht verändern,selbst nicht in ein Ganzes binden wollte; mithinbürgt ihre simple Armuth für ihr Alter und ihreGewißheit, wie sich in Sachen solchen AlterthumsBürgschaft stellen oder verlangen laßt.
Ich habe nichts dagegen, daß man natürlichzu machen suche, was sich natürlich machen läßt.Wie das Manna nicht die fabelhafte Gestalt hat,die man ihm in Zeiten der Unwissenheit gab, sohat Jerusalem die harktische Hypothese*)von den nie veralteten Kleidern, nicht uneben, er-neuert, und mir ist's nicht zuwider, daß der Ton,wie von diesen beiden Stücken, Manna und Klei-dern , geredet wird, der Analogie nach noch aufmchrcres angewandt werde. Sollte cs bewiesen wer-den können, wie ich's doch noch nicht sehe, daß dieEbbe und Fluth den Durchgang durch's Meer beiSuez erleichtert, daß die Wolken- und Feuersaule,das im Orient gewöhnliche Rauch- und Feuerzei-chen gewesen, das dem Heere voranzieht, und wcl-
*) HardtS blxlremsrill. pllilolog. Heimst. 170z. 4»Oise. XII.
Herders Werke j. Ret. ». Theol. IX.
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