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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

brauchte. Indessen rathe ich Ihnen noch nicht,Spencers Buch*) selbst zu lesen: ich bin gewiß,cs werden noch manche neue Erläuterungen ins Augefallen, je mehr sich das ägyptische Alterthum in derkoptischen und etwa einmal in seiner pharaonischenUrsprache aufklärt. Bisher ist noch nicht Alles vondem bereits entdeckten zu diesem Zweck gesammlet;selbst Jablonski's schätzbare Arbeiten sind noch nichtrein gewonnene Früchte.-

Nun aber Moses und die wunderbare Ge-schichte seines Zuges? Wer ist uns Bürge,,,daß Er sie selbst geschrieben? daß sie nicht viel-mehr in später» Zeiten, da Alles schon abenkheuer-volle Sage war, zusammengesetzt, den Gesetzenselbst nur zwischengew bt, und da niemand mehrrichten konnte, der Folgezeit als ei» göttlicher Ro-man aufgehängt sey? Ist nicht ihr ganzer Zu-schnitt , ihre Form, ihr Ton darüber beinaheGewährleistung?" Nicht mehr, als es die Ge-schichte der Stammväter , die vorher gehet, in ih-rem Inhalt und in ihrem Tone ist. Wer die Be-gebenheiten und Umstände dieses Zeitraums, dieserWolkspcriode nach unfern Ereignissen, nach derWahrscheinlichkeit unseres politischen Zeilkalendccsbeurtheilen will, muß freilich manches ungereimtund alles übertrieben finden; dieses Maas der Be-urthcilung aber ist der Zeit und Sache selbst ent-gegen. Der Gott Jehovah, der mit den Vätern

*) 7». äe IsAibus Hebrseorunr ritNLlibus,

eäit, kkslk. "UlibinA. 1752.