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Briefe,
die Schicksale seines Geschlechts entsiegelt, ihm sei-nen Sohn abforderl u. f. geht nichts an Einfaltund Hoheit sowohl der Sache selbst, als der Er-zählung. Ein gleiches ist's mit seinem Betragengegen Loch, Melchisedeck, Isaak und Jsmael, Elie-ser, die Hethiten; wie sanfter Liegen auf jungesGras, wie Thau auf Rosen, traust die jugendlicheunschuldige Erzählung. So gehet's fort mit derGeschichte seiner Sohne, Isaak, Jakobs, Esau's,Josephs und seiner Brüder; die vertraulichste, häus-lichste, unschuldigwahrste Altväter- und H ir-re n g c s ch i ch t e. Man schwätzet gemeiniglich, daßdie Ebräcr keinen historischen Stpl haben, und daßinsonderheit das erste Buch Mose davon zeuge.Beinahe ist mir nie etwas unverständlicher gewesen,als diese Behauptung. Ich halte den Ton dieserund der simpelsten Stellen in den übrigen histori-schen Büchern der Ebräer für Ideal der Geschichtesolcher Zeiten, Sitten und Völker, javielleicht für den besten, wahr-esten Ton aller Ge-schichte. Versuchen Sie's einmal , und erzählen ei-nem Kinde etwas ausser diesem Tone; machen Siez. E. Schnörkel, verändern Umstände und Redar-ten, und strafen sich, nach dem, was Sie den Au-genblick anders erzählten, etwa der schönen Abwech-selung wegen, unaufhörlich selbst Lügen; oder ma-chen Sie, statt simpel zu erzählen, Betrachtungen,pragmatische Reflexionen; das Kind wird Sie nichtausstehen, Sie immer daran erinnern, daß Sie esvoraus so gesagt, so erzählt haben, und wenn csendlich nacherzählcn soll, wird's gerade erzählen, wiedie Bücher Moses, das Buch Ruth, die schönstenStellen aus Samuel und der Königsgeschichte. Alle