das Studium der Thologie betr. Z7
vorgetragen wurden, jetzt von Verfassern, die sonstsehr verschieden denken, auf ihre Weife wiederholtund von mancherlei Seiten bekräftigt werden. Mitder Geschichte der Sündfluth , die wahrscheinlich ausmehreren Urkunden der Tradition genommen ist:mit dem schonen Symbol des Regenbogens, der Er-findung des Weins, der ältesten Landcharte, (Kap.io.) der Tradition vom Thurmbau, die auch imTon gleichsam die Höhe desselben annimmt, ist'seben also. — Ucber einigen dieser Stücke liegt nochein tiefer Nebel der Urwelt; indessen ist's unlaug-bar, daß in den letzten Jahren und von den ver-schiedensten Köpfen auf Einmal, viel Aufklärendesund Gutes über sie gesagt sey: JerusalemsBetrachtungen sind insonderheit als Hauptschriftlesbar. -Michaelis hat in seinen Anmerkun-gen zum ersten Buch Moses viel Gutes,aber auch, wie mich dünkt, manches, das für dieseStücke und ihre Zeiten fremd ist.-
Mit Abrahams Geschichte,*) fühlen Sie selbst,wie der Ton näher und vertraulicher werde. Erwird aus der Ferne gerufen , um in einem fremdenLande, das feinen Nachkommen gehören soll, alsFreund des Gottes Jehovah umher zu ziehen, denNamen desselben durch Denkmale, Gebräuche, Altäre,noch mehr aber durch Rcinigkeit der Sitten, Ge-rechtigkeit und festen Glauben seinem Geschlecht auf-zuprägen. Ueber die Art, wie Gott mit ihm, wieer mit Gott umgehet, wie er z. E. vor Gott umSodom bittet, und Gott ihm die Sterne zeigt.
) 1 Mos. 12.