Briefe,
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Urkunden geschöpft, und mit einer Genauigkeit zu-sammen geordnet habe, die dem ältesten Geschicht-schreiber menschlicher Dinge so wohl ansteht. Dieersten i r Kapitel sind offenbar einzelne Stücke, zumTheil Fragmente; auch im Ton, wie im Inhalt(selbst dem Namen der Gottheit) unterschieden, undin jedem genau der Farbe jeder Begeben-heit und Zeit folgend. Von nun an, (Kap. r 2 .)scheint zwar die Geschichte der Vater zusammenhän-gender zu werden; die Zusammensügung und Ein-schaltung bleibt aber noch sichtbar, wie insonderheitKap. 14 . 25. 36. 38. und am deutlichsten zuletztder Segen Jakobs zeiget. Warum ist dieservom Segen Moses an die zwölf Geschlechter (5.Mos. 33.) so verschieden, da der erste dem letztendoch offenbar vorschwebet? Eben weil jener eindurch die Tradition herabgekommenes heiliges Na-tionalstück war, das jetzt die Zeit und der ZustandIsraels im Munde Moses natürlich andern mußte,aber durchaus nicht weglassen, sondern vielmehr be-stätigen wollte.
Fragen Sic mich nicht, von wem jedes die-ser ältesten Stücke sep? seit wann und wie eSsich herabgccrbet habe? Die Untersuchung hierüber,wenn sie sich auch über Mulhmaßungen erhübe,dürfte kaum ein Brief fassen, und zum Verständeund rechten Gefühl dieser Stücke ist Ihnen genug,daß Sie sie als das betrachten, was sie offenbarsind, als Stimme der Vater aus den ältestenZeiten, wie (in schlechten Aehnlichkeiten) zwar allealte Nationen haben, keine der bisher entdecktenaber etwas hat, das auch nur von Seite der Sim-