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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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düs Studium dev Theologie bete. 3i

poetische Ausdruck, die Art der Vorstellung undWirkung war damals überall Natur; Erfor»derniß der Sprache und des G emüt h s dessen,der sprach, so wie des Ohrs und Gemüthesderer, die hörten; Bedürfnis der Sache,der Zeit, des Zwecks, der Umstande. Diessage ich nicht, weil ich von der Bibel, sondernweil ich von der Kindheit und Jugend derWelt, von dem Orient, von dieser Sprache,von diesem Volk und seinen Büchern rede. Hierwäre uns ein neuer Lowih zu wünschen, der dasFachwerk der Poesie spaterer Zeiten gleichsam nichtkennte, die Sammlung dieser Schriften von Anfangan durchgienge und in jeder, in jedem Inhalt der-selben ihren simpelsten Zweck und Kreis desWerdens zeigte. Vielleicht wird's Ihnen nichtunwillkommen seyn, wenn ich einige Ideen hier-über, sofern sie ein Brios fassen kann, Hinweise.Sie bekräftigen meinen ersten Grundsatz:manmüsse die Bibel menschlich lesen;" und michdünkt, die große Verschiedenheit der biblischenBücher stoßt uns schon auf den Weg, sie zu fin-den. Zwei und zwanzig oder 24 Bücher, die theilSdie Geschichte von 35oo Jahren begreiffen, theilsihren Verfassern nach ein ganz Jahrtausend von ein-ander abstehen, deren Urheber wir theils gar nichtkennen, theils beinahe so viel annchmen, als Bü-cher da sind eine solche Erndte von Zeiten,Schriften, Inhalt und Verfassern läßt sich doch nichtmit einem Strohhalm binden, daß man sie, etwaweil es Ein Buch heißt, in der Dämmerung, imTraum, in Einem Alhcm als Eine Leclion fort-lese-