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Briefe,
Geschichte des Ausgangs oder die Erzählung vonBerg und Wundern; ja offenbar gicbt Moses cS,Israel zum Lobe, zur Bestätigung sei-nes Muths und Glaubens an Jehova h.Selbst ein vom Feinde gedungener Prophet mußauf Gottes unwiderstehlichen Antrieb wider Lohnund Willen segnen; mehr als Einmal, im Ange-sichte des Königs, mit eigener Gefahr des Lebens,geschweige mit Verlust aller Ehre und Gaben, seg-nen und den Gott Jehovah preisen — offenbar istd i e scs d er G c i st der Geschichte , und die Ab-sicht, zu der sic auf dieser Stelle stehet. Sie wis-sen, mein Freund, wie viel die älteste Welt vonFluch und Segen, von Bezauberung mit Ahnun-gen, Blicken und Worten hielt, und alle Völkerin diesem alten Zustande noch halten. Keiner vonunfern Königen würde einen Bileam rufen; daßjener aber ihn rief, daß er ihn so ehrend und im-mer dringender um Fluch bat, daß er seinem Se-gen erschreckend so viel zutraute und doch nicht dieHand an ihn zu legen wagte, zeigt genugsam, inwelchem Ansehen der Prophet und sein Handwerkbei den Moabitern gewesen. Moses verbot seinemVolk das Zaubern, das Beschwören; er verbot'saber nicht, als kalte, kahle Betrügerei, sondern alseinen Dienst fremder Götter, als eine Anwendungverbotener böser Kräfte, über die Gott JehovahMacht habe, und die ihn entweihten. Genau indem Gesichtspunkte giebt er auch diese Geschichte.Bileam ist zum Verfluchen geladen; aber der GottIsraels kommt seinem Fläche durch ein hartes nächt-liches Gebot zuvor. Der Wahrsager, vom Schre-cken Gottes ergriffen, schlägt die Reise ab; hcrrli-
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