das Studium der Theologie bctr. 21
listige ihnen zu fliehende Feindin gewiesen. DasWeib weiß jetzt, wem sie die Schmerzen ihrer Ge-burt, und die schwerste Bürde der Weiblichkeit, denGehorsam unter den Mann zuzuschreiben; der Mannweiß, wem er den beschwerlichen Ackerbau und seinegrößere Mühe des Lebens zu verdanken habe. Selbstder Tod wird so schön eingeleitet: nicht als Tod,von dem Adam noch nichts denken konnte, sondernals ein zur Erde werden, von der er (aber-mals historisch) genommen ist, also ein Rück-gang in seinen Ursprung, das zur Ruhe gehen,nach einem heißen Tage. Der Mensch kennt alsoden ganzen Eickel seines neuen Lebens, und ist aufihn als auf eine gemilderte Strafe, durch eigeneSchuld, durchs liebe Muß gcwapnct. Der liebreicheVater bereitet ihn dazu noch mehr, und stattet ihndazu noch mehr, und stattet ihn gleichsam aus durchdie Mitgabe der ihm so nothwcndigen Er f iud un geines tüchtigeren Gewandes, als seine Fei-genblätter waren. Hierdurch, da die Schlange seineFeindin und einmal Tod in der Natur ist, bekommter zugleich eine Macht und Geschicklichkeit über dasLeben der Thiers, die ihm zu seinem neuen Auf-enthalt und Werk so nöthig war, als zu seinerKleidung; er verlaßt wirklich und historisch seinengeliebten Garten, die erste Pflanzschule seiner ju-gendlichen Kenntnisse, Pflichten und Neigungen.Dieser wird ihm jetzt ein schöner Jugendtraum:denn siehe! vor seiner Thür wacht der Cherub mitder Flamme des Schwerts, zu bewahren den Wegzum Baum der Gesundheit, der ihnen gewiß derschmerzhafteste, größestc Verlust war, ein Verlust,an den sie jede Krankheit ihrer Kinder, jede Mat-