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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Brief«,

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sten Lohn findet. So giebt er ihm eine Gattin,die sein Herz aufschließt, und ihm eine neue Weltgeselliger Freuden, ein Band der Liebe zeigt, die(wie er an Thieren bemerkt hatte, und jetzt selbstempfand,) über jede andere Liebe gehet. So giebtGott ihm endlich auch das kindlichste Ver-bot, das seyn konnte, einen schönen Baum nichtzu berühren, und stellt ihm einen besseren, gesun-deren, vielleicht nicht so ansehnlichen entgegen;spricht ihm Drohungen vor, die der zu prüfendevielleicht so wenig begriff, als die Kinder ungefühlteDrohungen begreifst»; sein Gehorsam, seine Ent-haltsamkeit, die Starke des Unsichtbaren in seinerSeele über die verführendste Sichtbarkeit eines ver-botenen Gewächses, sollte und mußte geprüft, d. i.geübt werden, wenn das menschliche Geschlechtphysisch und moralisch je bestehen und fortdauernsollte. Einem schwachen und doch moralischen Ge-schöpf kann nicht alles erlaubt seyn; einem Kindenicht alles erlaubt werden. Von der Stärkeüber sich selbst, sich etwas, auch ein reizendesSchädliche, zu versagen, fängt alle Tugend deSMenschen, (die er in verflochtneren Umständengewiß nöthig hatte,) so wie von der Bezähmungseiner Sinne unter das Gebot des Vaters, alle R e-ligion der Liebe, Dankbarkeit und Ehrfurcht an.Unter allen Dingen in der Welt kann ich mir keineProbe denken, die also nöthiger und dem KindheitS-stande des Menschen angemessener gewesen wäre,als diese: sie war Natur der Sache selbst, dennkonnte der Mensch giftige Früchte des Leibes undder Seele nach Belieben essen, und doch leben?und wer mußte ihm dieses sagen? wer konnte eS