des Menschengeschlechts. 333
müssen, hiengcn an sieben Staben der Erinnerung!In sieben Bildern, Worten und Chören pflanztensie sich fort von Geschlechtern auf Geschlechter,wurden das Spiel der Jugend, ihre erste Poesie,Naturlchre und Taqerechnung: sie wurden der Ge-sang der Arbeit und der Ruhe, der Woche unddes Sabbaths unter dem Volk; das Studium unddie Religion des Weisen! Da stelle ich mir Einenvor bei Aufgang der Sonne wie er das Licht und
die Schöpfung und seine Tagesarbeit grüßt-
doch meine Stimme ist zu schwach, um einen hei-ligen Gesang, wie diesen, zu kommentiren!
Ich mache einen Anhang. Ist Moses der Ver-fasser dieses Stücks, oder nicht? Man stehet, dieFrage ist nicht so wichtig, wie die vorigen Be-trachtungen, die den Verstand, den Zweck und ein-zigen Sinn des Gedichts erforschten. Es wäre miralso auch hier gleichgültiger, nicht alle zu überzeu-gen; und doch hoffe ichs, wie mans nur in so ent-fernten Zeiten hoffen kann.
Der ersten Wahrscheinlichkeit nach scheint einsolches Gedachtnißlied kaum aus den Zeiten Moses.Daß in ihnen die Buchstabenschrift nicht blos er-funden, sondern auch sehr allgemein bekannt undgebraucht gewesen, zeigt seine ganze Geschichte.Gleich nach dem Anfänge aus Aegypten war ihmja die Anstalt leicht, die Namen der zwölf Stam-me auf Cdelgesteine, auf das Brustschild, den Na»