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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
Entstehung
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sehen;- sich das und jenes aus ihnen zu schaffen,zu dichten, zu bilden; solltcnS auch Vorurtheile,auch Jrrthnmer, auch Mahrchen seyn sie lebenim Geist der Nation, in Sprache und Handlun-gen! Wer sie erhaschet und braucht, der Lichter,der Weise des Volks, der Gesetzgeber hat den Zü-gel der innersten Leidenschaften und Neigungen sei-ner Nation gefaßt: er hat ihr Herz ergriffen, daßes ihm nachwandle: jeder Zug, jeder Wink, jederIdiotismus wird ihre Aufmerksamkeit und Liebe ansich reißen und ewig in ihnen leben! Solch einZaubcrbilv in der Seele eines Morgenlanders mußteunser Schöpfungsgesang seyn; nur wo der Hebräerznfuhr und entbrannte: elend, daß der nördliche

Abendländer meistens alsdann zurückfahrt und kaltwird.

Unsre Welt ist nicht die Schöpfung Himmelsund der Erden: sie ist aus Sonnen und Erden,aus Planeten und Kometen, aus Svnnenwirbelnund Milchstraßen gebauet: da verliert sich unserGeist, und sucht die Grenzen, die Entstehung allerdieser unendlichen Welten und Systeme und Wir-bel und Kugeln

Vielleicht die tausendste der Sonnen walzt sichjetzt,

Und tausend bleiben noch zurücke!-

Das ist unsre Welt; wie kann uns nun die einfäl-tige Ankündigung gefallen?Am Anfänge schufGott Himmel und Erde!" wie jener Redner inAthen gefiel, da er anfiengAthen und die ganzeWelt!"-Aber da sehe ich den uralten Mor-