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des Menschengeschlechts. 3o3
des hüpfenden Körpers: wiegt Len sich dunkel füh-lenden Geist, der Entzückung, und Ohr,
Trunken wallet i» der Fluth
Der hohen Harmonie! —
Ja noch mehr! Man weiß den ursprünglichen Ge-brauch der lebendigen Dichtkunst zur Verewigung,der Thaten, Gesetze, Geschlechter, Erfindungen,Weisheitsprüche und Lehren. So wie da das Aus-gesuchte und Gemessene der Worte und Bilder denVerstümmelungen der Tradition zuvorkam: so wiePoesie und Rhythmus das Gedachmiß stützte undhob und die Rede gleichsam in die Seele hinein-grub, so daß die Araber den ganzen Bau ihrerProsodie, und ihrer poetischen Regionen mit derAbstechung eines Zelts allegorischen — was warnatürlicher, als daß zu dieser Abstechung auch dietüchtigsten Nagel, zur Einpragung der Poesie inSGedächtniß der leichteste Rhythmus und Numerusgewählt wurde? Und das war wieder Symmetriedes Parallelismus. Da stand die Rede, die Ueber-lieferung, die Urkunde, wie ein ewiges Bild in derSeele! Jeder Zug erinnerte anS Ganze und solange ein Glied des Körpers^ blieb, war die völligeGestalt sicher! . ^
Offenbar ist unsere Urkunde ein solches Ge-dachtnißlied für ein singendes Volk. Sieben Tag-wecke , in der leichtesten Symmetrie geordnet, undjedes Tagewerk Mit einem Hauptbilde. DieseHauplbilder auf die einsaitigste Weise dargestellt,aus dem vorigen hergelcilec und mit folgenden ver-bunden : jedes mit einer Namennennung besiegelt,