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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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288 Zusatze zu der ältesten Urkunde

den sinnlichen Anschein, auf die Meinungen desNationalglaubcns, sogar auf durchaus falsche Mei-nungen, auf Jrrthümer der Vorstellungsarten desVolks, auf Blendwerke der Einbildungskraft unddes Narionalgesühls bauete denn was sind dieBilder von einer ewigen mit Nacht und Dunkelund Sturmwind bedeckten Erde? Von einem ur-sprünglichen Licht der Gottheit außer der Sonne?Von einem Fußboden Gottes zwischen Wassern ge-wölbel? Von Schatzkammern des Regens über demHimmel? Von einer Erde auf Pfeiler gebauet undaus Wasser gegründet? Von einer Bildung derBerge, der Thaler, der Flüße und der Meere aneinem Tage? Von einem Baum- und Pflanzen-reich ohne Sonne? Von einer Sonne und Mond,deren Gefährten die Sterne sind? Von einem Rei-che Wassergeschöpfe, die nach der völlig getrocknetenErde entstanden? Von einer in sechs Tagen, insolcher Ordnung, nach solchem Verhältnis geschaffe-uen Welt? Was sind das, aufrichtig und ge-nau zu reden anders, als Vorstellungsarten, diealler unsrer Physik, sie sey Erfahrung oder Hypo-these und aller ihrer Wahrscheinlichkeit und Gewiß-heit und Wohlgereimtheit widersprechen? so völligund unvergleichbar widersprechen, daß es bei mirSache der Gewißheit isthier ein neues System,die Mosaische Schöpfung nach unsrer Physik zuerklären!" oderhier ein neues Buch voll Traume,Verdrehungen, Verwirrungen und Unsinn!" KeineErklärungsart in der Welt har Moses so wenigsagen lassen, was er sagt, als diese! Ein Schö-pfer warf die Welt des Andern über den Haufen,

und