des Menschengeschlechts. 271
Der blauen Himmelsbahn.
Dann heben Sterne, die du nun beschämestMit Lust ihr funkelnd Haupt empor —Indessen, da dich noch dein Schimmer kleidet,blicke
Bom hohen Thron herab —
Wind! brich die Wolke, daß sie niederblicke,
Die Königin der Nacht, daß ihrDie Büsche wieder glanzen und in Licht sich walzeDie blaue Meeresfluth! *)
Siehe den Mond, das kleine Licht, die Königinder Nacht!
— — wie er am einsamen Himmel her»aufgehr
Und aus dämmernden Lauben den Weisen, ihn an»zuschauen, herwinkt,
Wenn er das Menschengewebe der Erdeseligkeitfliehet
Und die Bücher der ewigen Zukunft im Stillen er-öffnet — —
Nun höre weiter:
Gott setzte sie in den Raum des Him-mels
Der Erbe zu leuchtenUnd Lag und Nacht zu beherrsche nUnd Licht undFinscerniß zu begren-ze n.
Und es geschah!
Welche Größe! Er nahm die Sonn und setzte sie
*) Ossian,