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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. 24c

pfung, di- allerdings unsern Fluch tragt und un-schuldig mehr als wir leidet. Von der verfluchtenErde auf den Mörder, auf sein Geschlecht fliegstund breitetest dich aus, bis alles verderbet war undnur völliger Untergang retten konnte! Der Todkam in die Welt, und der erste Todte war dasfromme Opferlamm beim Altäre! Vater versammel-ten sich zu Vätern, und der Jüngste ihrer, einElias, Zeuge der Rache und des Weltgerichts, giengVorbild der Unsterblichkeit und Belohnung auf zuGott: die Niesen gierigen unters Wasser: und dieErde fand Ruhe, Erquickung, Gnade, neuenBund! Ring der ältesten Menschcngeschichte.Er ist wie der Sternkreis, der unsere Erde umfaßt:Gott stellte ihn hin, daß du den Lauf deiner Erdemach ihm bemerkest.

Und alles wie einfaltig! Du hast für Gottund den Abgrund der Schöpfung nur das leichteDenkmal der sieben Tage und in ihm Alles. FürMenschengeschlecht und Menschengeschichte stehen dieStammaltern da, jedes in seiner Natur, in derEntwicklung zwoer simpler Sagen und in ihnenAlles: zwo Seiten, zwei Hemisphäre, zwei unauf-lösliche Enden der Menschennatur in Einem Kno-ten. Die zwei ersten Brüder, und siehe die Ge-schichte des Menschengeschlechts zwischen den Schwa-chen und Starken, dem Sohne Gottes und Sohneder Menschen. Nur Ein Opfer wird vor derSündfluth erwähnet, nur Ein Sohn Gottes ist da,er blutet am Altäre. Die zween Brüder, die zweiGeschlechte Seth und Kain, gegen einander undHerders Werke z, Rel, «, Theol. VI, O.