des Menschengeschlechts. -22g
Grundstein zu einer Lehre, die er durch immer hel-lere Thaten immer zur nolhwcndigsten Zeit entwi-ckelte und stärkte, zuletzt durch Jcsum Christumzum Himmelreich aufschloß. Er hat dem Tode dieMacht genommen, und Leben und unvergänglichWesen ans Licht bracht, gemacht zur Mittagsson-ne, und Henoch war dazu der erste Aufstcahl-
Wiewohl er hinweg ist, redet er noch! warsauch von ihm, wie vom schreienden Blute Abels.Aber auch Er rief, wie jenes, vergebens. SeinBeispiel sollte statt Adams Stimme, der nun hin-weg,war, lehren: aber sie waren Fleisch. Sie
funken zum Abgrund'. Der letzte Name Noahseufzet um Ruhe, bettelt um Trost ,,in Mühe und,,Arbeit, auf dieser Erde, die der Herr verflucht„bat." Fünfhundert Iabre war Noah, ehe erVater wurde. Gerecht und ein Eiferer der Gerech-tigkeit wünschte er Ende. „Sie quälten, dieweil„er gerecht war und unter ihnen wohnte, dieweil„ers sehen und Horen mußte, quälten sie die ge-rechte Seele von Tag zu Tage mehr mit ihren„ungerechten Werken." Und der Herr bewahrte,kannte und half ihm.
Vergleiche nun Leben und Schicksal dieser Got-tesvater mit jenen auf dem Gebirge — treffendeGeschichte der Menschheit, ewiges Bild! Jene inFluches Jubel und diese im Segen voll Seufzer:jene bauen, singen, erfinden; diese leben, erziehenKinder und wandeln mit Gott: die Zahl jener ver-mehrt sich immer, der Haufe dieser wird immerkleiner. Es endet mit Einem Geschlechte, mitEinem Mann und seinen sieben Seelen. So