des Menschengeschlechts. 22c
dem Bilde Gottes gemacht, und von Sech nachAdamS Bilde, bis zu Noah hinunter, stammetvon ihm her. Hatten wir sie nicht, diese einfältigeUrkunde aus dem Archiv seines Tempels — ihcPhilosophen, Zeitrechner und schonen Geister! alleGeschichte, alle Zeitrechnung läge im Abgrund. We-der Jubal, der Tonkünstler, noch Thubal, derSchmid, noch Lantech, der starke Geist
— Held, Philosoph und Dichter! —
hatte sich damit bemühet. Keinem von Ihnen, demeinfältigen frommen Seth haben wirs zu danken.
Freilich auch auf die einfältigste Weise, wieihr noch die Reste davon bei allen Wilden sehet.Sie zählen die Tage an Stäben, bis sie Monateund Jahre werden, wo denn nothwendig Alles inUngewißheit schwebet. Wie wandelbar ist der Mond !wer kennet das Jahr! wer kann, ehe erS kennet,darauf rechnen, und wie bald ist sie zerstört, dielange, ungewisse Rechnung! Für Alles hakte Gottgesorgt, unter dessen Schutz, vor dessen Angesichtdiese lebten. Ein gegebenes positives Maaß, Wo-che , sieben — und Alles war sicher. Und an diesSieben war nun Alles geknüpft, Geschichte derSchöpfung, Kenntniß der Natur, heilige Sagendes Ursprungs, Aeitcinthcilung, Gottesdienst, Sab-bath, Bild Gottes und des Menschen — soll ichwiederholen? Darum fangt nun auch das Registerder Zeiten so heilig, göttlich und königlich an, vonAdam gemacht nach Gottes Bilde und — (beklag-te, entweihete Worte! —) von Seth nach Adams