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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts.

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und Erfinder aufbehielt: wir werden uns freuen,wenn wir die simpelste Beurkundung davon nochin That und Wahrheit erblicken, und das GeschlechtKains, trotz der Sündflulh, gleichsam noch nichtdahin ist.

Mitten aber unter diesen Erfindern stehe einLied, das alle die Jahrhunderte, da unsre Eregesehinaus reichet, noch keinen verzeihe mir Leser,daß ich sage, was ich gleich zu beweisen gedettkenoch keinen vernünftigen Sinn gehabt hat, dasLied Lamechs an seine Weiber. Ein Lied ist, dastönt der Ton, das zeigt der wiederkommende Rhyth-mus, das zeigt endlich, wovon er auch rede,der Schwung des Inhalts. Der neueste Biebel-übersetzcr, selbst ein Dichter, sagt:welcher Ehc-mann, der nicht im unangenehmen Verstände desWorts ein schöner Geist von der neuesten Weltist, wird mit seiner Frau so poetisch reden?"Aber nun der Sinn,*) ihr schönen Geister? Dasoll Lamech bald einen Mann, bald noch dazu einenJüngling erschlagen haben, und sich der Heldenthatvor seinen Weibern rühmen. Und der Mann undJüngling soll, wie das alte Orakelmahrlcin sagt,

*) Der edle Lowth sagt offenbar: cum xlans nes-ciam, guas sir IiujuL loci SkMieritia seineVerbesserer aber nichc also. Man lese sie selbstVyl. I. x. 75.

Herders Werkei, Rel. II. Tbeol. VI.

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