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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aclteste Urkunde

Einer Stuffe des Lebens was leichter, als Ei-fersucht, Neid, Kampf, Zwietracht?Du derErstgebohrne! du stärker!" das ist schon einschwerer, böser Neid: hier hat die unüberschaulicheNatur geordnet, an die wir uns gewöhnen, wirsöhnen uns mit ihr aus.Nun aber ich der Erst-gebohrnc, der Stärkere, die Stütze des VarerS,s«n Bild, er der jüngere, schwächere, ein Mit-leidswürdiger Schäfer. So lange er hingiengund nichts seyn wollte, litte ich ihn, half ihmsein eigen Werk bauen, beschützte Schaafe undSchäfer, wo keins sich schützen konnte: ich galt.Nun knien wir beyde mit unfern Gaben; Gottsoll entscheiden: wer hätts gedacht? wer nur ner-muthen sollen? Jener ec! und nicht einmalbeyde gleich: ich verworfen verworfen gegenihn ihn mit dem ich mich nie verglich !"Der Löwe trat auf seine Füße.Nachen kannstdu dich nicht an ihm, der dich verwarf wasist Er! wie kannst du an ihn? Und gegendiesen? wie rächen? er schleicht ja so demürhigeinher, will keinen Vorzug, weiß daß ihm nichtsgebühre! Und eben das hohet ihn nun: Vater

und Mutter an ihm: er der Prophet, der Lieb-ling Gottes: ich gelte nicht mehr! Da ist keineRache, als er muß weg, ganz weg, daß Er oderich nicht mehr sey. Also laß uns hinausaufs Feld, Bruder,"*) und jeder weiß wasfolget.

*) Bekannter Massen des Samaritaners, Syrers,der Largums, der 70, und der altenJtalaWorte.