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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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183
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dcS Menschengeschlechts. rA3

Deine Sünde wird uns aber selbst zugerech-net, Vater!"Zugcrechnet? versiebt ibr das edleWort nicht, so reißt euch los, werdet einzelneErdschwamme, und laßt euch nichts zurechnen ceuch weder unter meinem Geschlecht, noch unterseinem Nach begreifen. Beydes speye euch aus.Der Gott, der Alles in Einem sieht, der in mireuch alle schuf und sah zur Sünde, und in sichselbst in seinem himmlischen Sohne zur Seelig-kcit, mußte er euch nicht zurechnen, euch hierzum Tode, dort zu höhcrm Leben ordnen? Oderseyd ihr etwas ohne ihn, ohne seinen freyen Rath?Ncgts euch nun nicht, daß Gott euch in sichselbst, in seinem Herzen sah, seinen Sohn euchnicht zurechnete, sondern gab, euch selbst euremGeschlecht einverleibte, daß sein Geist Othcm desLebens wieder in die zerrüttete Modcrerde hauchenund Gotkesgeschlecht daraus schaffen könnteregt euch das nicht? Fühlet nicht die Eingeweideseiner Erbarmunq wallen, da ich siel; die Saitenseiner Gottesempsindung durch alle Wesen zitternund wiedertönen und fortzittcrn, bis er das Hcrzseiner Eingeweide, den Sohn und den neuen Geistseines Othcms euch einpflanzte und seine Natur,statt meiner, in euch hervorbrachte! Fühlet dieGottesweisheit, die Vatermilde, das höchste Ge-setz der Sparsamkeit seiner Schöpfung nicht, daßer mit Einem für Alle zufrieden war, und zwarmit sich selbst, statt euch allen, in eurer Natur,Gott in Christo, die Welt mit ihm selber versöh-nend, damit er ihnen nichts zurechnen dürfte,und Alles zurechnen könnte: ihr alle in Christo,in Einem Unschuldigen, die ganze Gerechtigkeit