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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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176
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Aelteste Urkunde

r?6

der erste und andere Adam sind die ewigen Säulenseines Evangeliums; aber nicht Parallele, nichtsymmetrische Gegensaulcn (wie man unwissend undalbern wähnet), sondern wie Himmel und Erde.Wie Himmel über die Erde hinausgeht, sie um.saßt, halt, befruchtet, lautert, wärmt, beseligt,wie Erde ohne Himmel nichts als dürrer Erdkloswäre, unfruchtbar, leer, und durch die ihr ange-priesene positive Kraft ihrer Schwere nur in uner-meßlichen Abgrund sänke: wie ohne Sonne Alles-Nacht ist, und nur das überwältigende Strahlen-Gluth- und Lichtmcec die kalte Nacht überwindetoder vertreibet : und wie doch Nacht die Sonne niefasset, die Geisteskraft, die die dumme Erde durch-dringt , von ihr nicht erkannt wird, selbst von demThier nicht erkannt wird, das Trüffeln aus demSchlamm wühlet und grunzt:Du hast sie mirgegeben! Nichts weniger, als jene Sonne, dieso fern von mir ist und deren Anblick ich selbstnicht zu tragen vermag" so Adam und Chri-stus! Der Mensch von der Erden und der allbcle-bende Himmelskönig.

Kein irdisches Paradies brachte er wieder,nicht etwa einen neuen schönen Apfel vom Baumder Erkenntnis zum Jubel der Weifen, und zurGott weiß! nächsten Hoffnung, mit eigen aufge-thanen Götteraugen das Unermeßliche vergnüglichstzu beschauen; keinen schönen Erdwinkel irdischerGlückseligkeit oder menlichviehischen Vergnügens;selbst der verscherzte Baum des Lebens blieb, wo erwar, hinter dem Flammen sch wcrd te des Cherubs.

Aber