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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts.

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keit und Sünde, (da sie unserm und nicht ihremGedanken dienen) vom Joch, dem sie ohn' ihrenWillen sich Knechte fühlen, zur herrlichen Freiheit.Der Spruch Pauli ist jedem Zweifelnden auch beidiesem geplagten Thicre Ausschluß.

Die Strafe Eva's war nicht mehr Fluch, son-dern Vergeltung, genau für die Sünde. Sie hattegelüstet, und empsieng Schmerzen: mit sanftemZwange den Mann zur Sünde geleitet und wardseinem Willen unterworfen: die sich eine Göttinträumte, verlohr den Ehrennamen Mannin undward Mannes Sklavin.

Schossen nicht, eben an den zartesten Orten,diese Pfeile ins weibliche Herz? Die Blume, zumVergnügen gebildet, das cmpsindselige, feinere Ge-schöpf muß leiden. Die wirkliche Weissagerin, dasGeschöpf mit leichterem, glücklicherem Blicke, sollfremdem Willen gehorchen. Die geborne Herr-scherin dienet.

Aber auch diese Gewichte, so schwer sie ziehnund drücken zur Erde, befördern ein höheres Gute,sie treiben das lebende Uhrwerk der Welt. DieSchmerzengebahrerin wird Mutter des Lebens:die dem Willen des Mannes Zugeordnele wirdHausfrau. Ihr ist das künftige Geschlecht: dieFamilie blühet um sie, wie Trauben um den bela-steten Weinstock.

So ist das Buch Gottes geschrieben. Wasauf dieser Seite Strafe heißt, kehre da- Blatt um,