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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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139
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des Menschengeschlechts. 1

konnte sie mehr, als also, gekrankt werden? IhreLehrerin ein abscheulicher Wurm! Eitelkeit, Lü-sternheit, Thorheit, wardst du je anders gelohnet?

Und nicht bloß schändlich, arme Betrogene,schädlich, todbringend ist der Wurm, deine gehäs-sigste Feindin. Meinst du, daß sie's gut meinte,da sie dir Götterweisheit versprach; du wirst sehen!Scharf ist ihr Zahn, Gift der Hauch, von dem sielebet. Dem Zahne naschtest du nach? Tod ist,was sie berührt. Ewige Feindin , wird sie dirnachschleichcn, kann sie nichts mehr, deine Ferseverwunden. Ewige Feindin deines Geschlechts,dein Liebstes, unschuldige, wehrlose Kinder cmka-sten, in deine Hütte schleichen, auf deinen Pfa-den lauren: dein ganzes Geschlecht wird sich er-sannen, Liese Brut zu vertilgen. Und nur imzerknirschten Haupt ist Ende ihrer Feindschaft."

Siehe da in Schlangengcstalt den ersten sicht-baren Teufel. Der Lehrer aus Vaters Schooße,der im Sichtbaren das Unsichtbare sah, und der,woran der erste Ring unserer Erdkette hieng, an-schauend kannte, hat es gesagt und offenbaret, daßauch hier schon der Arge im Spiel der Verführunggewesen, Lügner und Mörder von Anfang, den diezeitentwickelnde Offenbarung deutlich genug nachherenthüllet.*) Nur das Auge der ersten Verführten

*) Ioh. 8, ich. - Cor. ii, 3. Offenb. i-, S- Auchhier ist die Offenbarung Gottes ein Muster derEntwickelung fürs Menschengeschlecht. Allmäh-lich wurde diese Lehre bekannter, je mehr die