Aelteste Urkunde
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Wlutgcwand kleidet, und war sie dem Vater desmenschlichen Herzens fremde, diese zarte, fliehendeFurcht? „Nun fliehest du, Armer, der Stimme,„die dich voraus lockte, die du als Vaterstimme„kanntest! Wo ist die Zeit, da du einst mit ihm„lustwandeltest in der Kühle des Tages, und von„seinen Lippen trankst Honig der Weisheit; nun„schreckt dich seine Stimme, nun bebst du dem„kommenden Lüftchen, wo Gottes wandelnde Spur
„ist "-Euer Adam sollt stehen blieben seyn ,
getrotzt, gewartet, oder sich lügend dem Vaterangcschlungen haben, als ob nichts geschehn wäre-Gottes Adam nicht also. Er konnte sich selbst, seinWeib, nicht ansehn; so verändert sah er Alles, undsollte vor Gott erscheinen! —
Vaters Stimme kommt ihm zu Hülfe: „Adam,„wo bist du?" Er fühlt sich ins Herz seines Zagen-den,*) auch wenns Niemand fühlet. Nicht imDonner kam seine Stimme, nicht im Feuer undbrausenden Sturm, nicht in der erschütterten be-benden Erde, (ob unsern Ricsenauslcgern gleichAlles Eins ist) im Lispeln des Windes**) kamer, im lustwandelnden Hauch, da der Tag sichkühlte. —
*) S. zw dieser und der vorigen Note SchüttensVi-l KßA. p, 86. und wer sonst über Gerechtig-keit, Wahrheit, Glaube, Kreue, schlichte geradeEinfalt aus des Orients Begriffen philosophirtbat.
**)l S. Schüttens Origg. x>. za.