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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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134
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Aelteste Urkunde

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Wlutgcwand kleidet, und war sie dem Vater desmenschlichen Herzens fremde, diese zarte, fliehendeFurcht?Nun fliehest du, Armer, der Stimme,die dich voraus lockte, die du als Vaterstimmekanntest! Wo ist die Zeit, da du einst mit ihmlustwandeltest in der Kühle des Tages, und vonseinen Lippen trankst Honig der Weisheit; nunschreckt dich seine Stimme, nun bebst du demkommenden Lüftchen, wo Gottes wandelnde Spur

ist "-Euer Adam sollt stehen blieben seyn ,

getrotzt, gewartet, oder sich lügend dem Vaterangcschlungen haben, als ob nichts geschehn wäre-Gottes Adam nicht also. Er konnte sich selbst, seinWeib, nicht ansehn; so verändert sah er Alles, undsollte vor Gott erscheinen!

Vaters Stimme kommt ihm zu Hülfe:Adam,wo bist du?" Er fühlt sich ins Herz seines Zagen-den,*) auch wenns Niemand fühlet. Nicht imDonner kam seine Stimme, nicht im Feuer undbrausenden Sturm, nicht in der erschütterten be-benden Erde, (ob unsern Ricsenauslcgern gleichAlles Eins ist) im Lispeln des Windes**) kamer, im lustwandelnden Hauch, da der Tag sichkühlte.

*) S. zw dieser und der vorigen Note SchüttensVi-l KßA. p, 86. und wer sonst über Gerechtig-keit, Wahrheit, Glaube, Kreue, schlichte geradeEinfalt aus des Orients Begriffen philosophirtbat.

**)l S. Schüttens Origg. x>. za.