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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Zielte ste Urkunde

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Entwickelung der Eeschlechtstriebe anfanqk. Im gan-zen Körper gebt eine Umwälzung vor, bei der nochalle Physiologen staunen, und nichts begreifen, nichtserklären: sie hat aber im großen Ganzen die Symp-tome, die ich dort von einzelnen Fallen anführte.Das Paradies, die unschuldige Kiiidheit ist vorbei,da Mann und Mannin, beide Geschlechter Einssind; sie fühlen ihren Unterschied, wie durch einenPfeil, einen sie durchwandernden Strahl von derHand des Schöpfers. *) Das Meer der Aufwal-lungen und Triebe, Blut und Gedanken nehmenandern Lauf: die innere Lcbensfluth, die dort blut-roth färbte, treibt hier die Glieder der Leidenschaftauf dort und hier ein gleiches Geheimnis.**)In den Geschlechtstrieben liegt also, natürlich undkörperlich, wirklich die Wurzel der Scham, undwenn sie Alles verlassen, pflegt sie von ihren erstenSchößlingen sich noch nicht trennen zu können.Scham ist das treue Gewand der Liebe, und selbstfeinere, der Vernunft nahe Thicre nähern sich ihr.

Das

*) S. Buffon von den Lebensaltern der Menschheit,zweites Alter: Martini Ausg. Th. b. S. 7 b.

**) S. Haller kl-.isiol. "lkoin. VIII. Kniinalium3inor68 et conjuZia: der große Mann, nachdemer alle Symptome dieser Fluth des Blutes, derer die meisten Kräfte zuschreibt, angeführet,bricht ab wie von einem Geheimnisse der Schöpf-ung. Auch ich breche ab, so manches ich, ebenan dieser Baumesgeschichte, zu fragen und zuwinken begehrte.