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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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ii4 Aelteste Urkunde

sie nehmen von ihnen hier und einst im ParadieseDank an.

Ein Mensch mit noch wenig Abstraktion undGedankenschnelle har desto mehr sinnliche Aufmerk-samkeit und Mitgefübl alles dessen, was lebet.Ein Mensch in Leidenschaft, ein Dichter, ein Ver-liebter, hört er nicht Wände rufen und Steineschreien, Stimmen ihn locken, Blumen ihn ziehen?,,es war mir, spricht er, es war mir!" seine See-le ist in Allem, was ihn umgiebt. Ich weiß nicht,wie mir der Apfel kam, ruft das Kind; ich weißnicht, wie ich dahin flog, ruft der Mensch vonLeidenschaft, Lieb' und Ehre. Du Dolch sprichstmir, winkst mir, gehst vor mir, sagt Macbeth.Das sind kleine Augenblicke, wo das innerste Buchsich aufthut, und so war der ursprünglich lebendi-ge Mensch mit Allem: seine Seele in allem, wasihn umgab, und aus Allem sprach seine Seelewieder.

Ein Kind, das Sprache lernt, spricht mit al-lem, sonst würd's nie Sprache lernen. Das ersteMenschenpaar, das Sprache für alle Nachkommenbilden sollte mit stummer Ungelcnkigkeit undVerschlossenheit konnr's keine bilden.

Doch wozu noch mehr dergleichen? Wer dasAlles nicht zusammen ins Paradies und in die zu-bereitenden Worte Moses:Gott führte die Thierezu ihm" und in die erste volle Menschenknospealles Gefühls hineindenken kann, der spotte immer.Genug die Geschichte ist da ganz und innig ausder Zeit, aus der Welt: nicht kalt und flach,für