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Aelteste Urkunde
genstyl und Blindschlcichenbercdsamkeit, dahingezer-ret: welch ein Jubel! welch Frcudengeschrei!
„Freilich! so etwas! — Anders auch nichts, oder„lauterer Unsinn, sür den wirs denn auch so ziem-lich in unserm Herzen hielten. Nun doch wieder„eine leidliche Erklärung eines vernünftigen Stücks„der Bibel. Welch ein Verdienst hat der Verfas-„ser nicht um den schlichten gesunden Mcnschenvcr-,,stand, der ja zuerst aus der Bibel — und in die,,Bibel gebildet werden muß, und denn auch beian„um die Offenbarung. Nun darf sich doch kein„vernünftiger, menschcnliebcnder d. i. menschcnge-„fälliger Theolog des verzweifelten kindischen Stücks„schämen — laßt sich doch retten und manches Er-bauliche darüber predigen. Freilich nur für den„einfältigen Haufen, der noch an den alten Hül-len kauet: unsere neuere große Weisen sind schon„weit tiefer in die menschliche Natur gekommen,„wissen also so klarer und bündiger — der kindi-„sche Orient war indeß einmal nicht weiter, liebte„solche weit hergeholte Bilder und dunkle Einklei-dung, wo wirs weit vernehmlicher" — In soschlaftrunkenen Ton streicheln sic sich einander zuTode. Welches von ihren weltgepriesenen, un-gründlichen, schalen, flachen, einseitigen, kurzsich-tigen Hirngespinsten über Gott und Mensch, Chri-stus und Belial, Sakrament und Gnade, die siesokratische Entwickelungen und Vernunfterklärungennennen, könnte nicht besser dargestellt werden,wenn zum Spott Jemand ihrem Baal einmal baßdienen wollte, als die Baalsdiener ihm dienen kön-nen und mögen.
Und doch sage ich: daß das Stück als Allego-